Ratschläge und Tipps

Die häufigsten gestellten Fragen und Anworten zum Thema Kamine und Heizen.

Halten Sie sich bei der ersten Inbetriebnahme des Kaminofens oder Kamineinsatzes an die Anweisungen und Grundsätze in der Installations- und Bedienungsanleitung.

Beim ersten Einheizen wird die Farbe ausgehärtet/ausgebrannt, was mit der vorübergehenden Verbreitung eines üblen Geruchs verbunden ist, der jedoch anschließend vollständig verschwindet, siehe auch Wörterbuch der Begriffe.

Beim Einheizen werden Sie einen Anzünder oder Papier, trockene Holzspäne und in kleinere und größere Stücke gespaltenes Holz benötigen.

 

Öffnen Sie vor dem Einheizen die Zufuhr von primärer und sekundärer Luft vollständig.

 

Legen Sie größere Holzstücke in den Feuerraum, daraufhin kleinere Holzstücke, dann den Anzünder bzw. das Papier und zuletzt die Späne.

 

Zünden Sie das Papier oder den Anzünder an. Auf diese Art erreichen Sie beim Einheizen eine optimale Erhitzung des Systems sowie weniger Rauchbildung, Sie sparen Brennstoff und das Glas bleibt sauber.

 

Holz nachlegen: Das A und O besteht darin für das Heizen ausschließlich trockenes Holz zu benutzen. Holz ist nachzulegen, nachdem im Kaminofen oder im Kamineinsatz nur glühende Asche ohne Flammen übrig verblieben ist. Öffnen Sie die Luftzufuhr vollständig. Lassen Sie die Tür einige Sekunden ein wenig offen und öffnen Sie sie erst anschließend vollständig. Legen Sie auf die heiße Schicht 2 bis 3 Holzscheite. Schließen Sie die Tür.

 

Führen Sie die Primärluft weiter so zu, dass optimale Verbrennung erreicht wird und das Holz mit reiner Flamme ohne unnötige Rauchentwicklung brennt. Lassen Sie die Sekundärluft über die gesamte Dauer des Heizens offen und regulieren Sie nach Bedarf die Intensität der Verbrennung. Die Sekundärluft funktioniert zugleich zur Reinigung der Glasscheibe.

  • Verwenden Sie beim Einheizen nur trockenes Holz. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer so schnell wie möglich brennt und im Feuerraum eine genügend hohe Temperatur entsteht, so dass das vom Brennstoff freigesetzte Gas gut brennt. Das erzielen Sie mit einer offenen Zuführung der Primär- und Sekundärluft.
  • Legen Sie nur eine kleine Menge Holz auf einmal zu (2-3 Holzscheite) und zwar jeweils nur auf glühende Asche, die Zufuhr der Sekundärluft lassen Sie völlig offen.
  • Befindet sich auf dem Boden des Feuerraums eine ausreichende Schicht glühendes Holz, senken Sie die Sekundärluftzufuhr entsprechend Ihrem Wunsch nach Wärme. Das Holz brennt langsamer, falls die Luftzufuhr geringer ist.
  • Werfen Sie das Holz nicht in den Feuerraum, sondern legen Sie die Scheite nach, um die Schamotteziegeln bzw. das Glas nicht zu beschädigen.

Das wichtigste ist, das Holz immer nur auf heiße Asche nachzulegen, nie direkt ins Feuer. Müssen Sie jedoch direkt in das Feuer nachlegen, ist es ratsam die Tür zunächst einige Sekunden nur ein wenig zu öffnen, bevor Sie sie vollständig öffnen. Der Schornsteinzug saugt das Rauchgas ab und somit dringt kein Rauch in den Raum.

In den Kaminöfen und Kamineinsätzen der Firma Romotop können Sie praktisch alle Holzarten verbrennen. Ein wichtiger, stets einzuhaltender Grundsatz besteht darin mit trockenem Holz zu heizen. Das sollte auf einer geschützten Stelle mit gutem Luftzutritt mindestens 2 Jahre trocknen. Am besten ist, wenn Sie das Holz vor dem Einlagern spalten, damit es schneller trocknet. Um die nominalen Parameter des Heizgeräts zu erreichen, ist es empfehlenswert, trockene Holzscheite mit einem Durchmesser von 5-8 cm, mit einer Länge von 20-30 cm und mit einer Feuchtigkeit von weniger als 20 % (optimal 10 %) zu benutzen. Reisig und in kleine Scheite gespaltenes Holz benutzen Sie nur beim Einheizen. Nie chemisch behandeltes Holz verwenden!

Benutzen Sie nie brennbare Flüssigkeiten, Koks, Kohle oder Abfälle vom Typ Holzspanplatten, Kunststoff, Tüten, imprägniertes Holz oder Hobelspäne, Sägemehl oder Pellets zum Heizen!

Das Verbrennen derartiger Werkstoffe verschmutzt nicht nur unsere Umwelt erheblich, sondern beschädigt auch den Kaminofen (Kamineinsatz) sowie den Schornstein!

Die Bauart der Kaminöfen und Kamineinsätze gewährleistet die Zufuhr einer genügenden Menge an Primär- und Sekundärverbrennungsluft in den Feuerraum. Die Primärluft hilft bei dem Aufbrennen des Feuers, sie wird dem brennenden Holz direkt zugeführt (in der Regel durch den Aschenkasten und den Rost) und dient der primären Verbrennungsreaktion. Die Sekundärluft unterstützt das Verbrennen der restlichen brennbaren Gase im Rauchgas, infolgedessen die Heizleistung des Heizgeräts erhöht wird, und beteiligt sich wesentlich an der Senkung der Menge der in die Umluft ausgestoßenen Schadstoffe. Die Sekundärluft wird vor allem in den Bereich über dem brennenden Holz geführt. Bei deren Anwesenheit wird die kalte Luft über die Innenseite der Frontscheibegespült. Dieser Prozess verhindert das Schwarzwerden der Glasscheibe. Die Sekundärluft beteiligt sich nach dem Sperren oder Drosseln der Primärluft auch an der primären Verbrennung. Der ausführliche Vorgang beim Einheizen und Heizen ist der Bedienungsanleitung beschrieben.

Die Glasscheibe kann infolge eines Schlags mit einem Holzscheit springen. Die Ursache kann auch in der schlechten Qualität der Glasscheibedichtung liegen. Ist die Dichtung beschädigt, verliert sie ihre Dichtungs- und Dehnungsfunktion, was das Springen der Glasscheibe zur Folge haben kann. In diesem Fall ist die Glasscheibe zu ersetzen. Die Glasscheibe und die Glasdichtung können Sie bei den Vertragshändlern kaufen.

Eine Beschädigung oder Zerstörung erfolgt in den meisten Fällen aus mechanischen Gründen. Ist die Schamotte nur gesprungen, gibt es keinen Grund sie sofort auszuwechseln, die Schamotte darf jedoch nicht bis auf das Blech ausgebröckelt sein. Gesprungene Schamotteziegel büßen ihre Funktion nicht ein, falls sie nicht herausfallen. Die benötigten Schamotteziegeln und -platten können bei vertraglichen Händlern gekauft werden. Wechseln Sie Schamotteteile gemäß der Bedienungsanleitung aus, die Bestandteil der Verpackung des Kaminofens bzw. des Kamineinsatzes ist.

Benutzen Sie für Reparaturen, Austausch und Wartung der Produkte Romotop ausschließlich die vom Hersteller genehmigten Originalersatzteile.